WANDERAUSSTELLUNG
VEREHRT
VERFOLGT
VERGESSEN
OPFER DES NATIONALSOZIALISMUS
BEIM FC BAYERN MÜNCHEN

Eine Wanderausstellung der
erlebniswelt

In Kooperation mit
kirche

gruppenbild

Mi. 19.04. – So. 30.04.2017

termin

WAS SIE ERWARTET:

Liv Migdal (Violinkonzert)
Dr. Jörg Skriebeleit
Dr. Sebastian Schott
Klaus Augenthaler
Simon Müller (Schickeria München)
Prof. Dr. Alexander Fried
Dr. Dorothea Woiczechowski-Fried
Alex Feuerherdt
Prof. Dr. Michael Brenner

FILMVORFÜHRUNG TÄGLICH:

Filmvorführungen Mo. – Fr. 15 Uhr und 17 Uhr und Sa. – So. 13:30 Uhr
Fußball war für den jüdischen Kaufmannssohn Kurt Landauer Leidenschaft und Lebensaufgabe, seine sportliche Heimat der FC Bayern München. Die frühe Geschichte des FC Bayern München ist eine faszinierende Story des gemeinsamen Schaffens von Juden und Nichtjuden, selbstverständlich und solidarisch, weltoffen und in demokratischem Geist, den auch die Nationalsozialisten nicht brechen konnten.
Foto_Cover_Kickitlikekurt

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON:

partner

WANDERAUSSTELLUNG:

Wo sind sie geblieben?
56 Mitglieder des FC Bayern mussten zur Zeit der Nazi-Diktatur aus religiösen oder politischen Gründen fliehen oder sie wurden deportiert. Hinter dieser Zahl stecken die Leidensgeschichten von Funktionären und Spielern des Vereins. Neun dieser Biographien, darunter die der Ehrenpräsidenten Kurt Landauer und Siegfried Herrmann sowie des Jugendfunktionärs Otto Beer, werden in der Wanderausstellung ausführlich dargestellt. Sie entstand in Kooperation mit der Evangelischen Versöhnungskirche der KZ-Gedenkstätte Dachau.
Kurt Landauer
Die FC Bayern-Fangruppierung „Schickeria“ kreierte im Februar 2014 zu Ehren Kurt Landauers eine Choreographie. Dies geschah im Rahmen des Aktionstages „Nie wieder!“, mit dem der deutsche Fußball das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus lebendig hält.

foto_kurtlandauer

Otto Beer
Als langjähriger Jugendfunktionär hatte Otto Albert Beer einen beachtlichen Anteil am sportlichen Aufstieg des FC Bayern, der seinen ersten Höhepunkt in der Deutschen Meisterschaft 1932 fand. In der Siegerelf standen sieben Spieler aus der eigenen Jugend. Otto Beer, seine Frau Nelly und die beiden Söhne Ernst Rudolf und Kurt Gustav wurden 1941 ins KZ Kaunas in Litauen deportiert und dort ermordet. Das Bild zeigt ihn mit seinen Fußballschülern um 1928. Als Zweiter von rechts stehend, der spätere Nationalspieler Wilhelm Simetsreiter.

foto_ottobeer

2017_Ausstellung_Veranstaltungen1

2017_Ausstellung_Veranstaltungen2

2017_Ausstellung_Veranstaltungen3

loading